Max Wiskandt schreibt nun endgültig Wilhelmshöher Tennis-Geschichte. Als erster Spieler des ausrichtenden KTC Bad Wilhelmshöhe 1896 steht er bei der 27. Auflage des Traditionsturniers im Finale.
Dreimal waren bisher Kasseler im Endspiel: 1991 gewann Manfred Jungnitsch (damals Warsteiner Grand Prix), 2005 standen Marko Neunteibl und Marc Leimbach (TC 31) im Doppel-Finale, 2009 gewann der Österreicher Johannes Ager (TC 31) die Wilhelmshöhe Open. 2003 hatte der Österreicher Marko Neunteibl das Einzel-Finale erreicht und wurde darauf zum Kasseler. Heute ist er Trainer beim KTC und freute sich über den Sieg von Max im Halbfinale gegen Dominik Recek (7:6, 6:3). „Ich habe ihn ja als Nachwuchsspieler trainiert“, erinnert er an die Anfänge.
Für Max Wiskandt ist es ein „ein sehr gutes Gefühl“, vor heimischem Publikum das Finale zu spielen. „Es ist immer schön, wenn man die Unterstützung von Familie und Freunden hat“, sagt er. Für ihn waren es alles enge Spiele und nach seinem ersten Turnierseig bei einem 30.000 Dollar-ITF-Turnier letzte Woche soll nun gleich der Zweite folgen. „Ich werde weiter ganz konzentriert mein Ding machen“, so Max.
Bisher hat er hier – auch am Samstag – mächtig Eindruck hinterlassen.
Im Endspiel trifft er auf Matthew William Donald (Tschechien), der gegen Adrian Oetzbach mit 6:4, 6:2 gewann und seinerseits die Serie der tschechischen Erfolge fortsetzen möchte.
(Foto: Dieter Schachtschneider)