Wiskandts Serie hält weiter an

Nein, zur Party wollte Max Wiskandt dann doch nicht. KTC-Vorsitzender Niklas Nebelung versuchte zwar einen kleinen Trick, als er ihm nach dem erneut gewonnenen Spiel die allerletzte Karte für „Beef, Beer & Beat“ überreichte. So richtig überzeugen konnte er Max aber nicht.
Er brauchte nach dem neuerlichen Drei-Satz-Kraftakt gegen den an zwei gesetzten Anton Matusevich und dem Einzug ins Halbfinale bei den Glincke Open erstmal ein bisschen Entspannung. 2:40 Stunden dauerte das Match, in dem Max Wiskandt etwas Anlaufzeit benötigte. Mit 2:6 ging der erste Satz an den Briten, der 2024 an der Seite von Kai Wehnelt das Doppel-Finale in Kassel gewonnen hatte.  Doch dann kam Max Wiskandt besser in die Partie, holte sich den zweiten Satz mit 6:4 und sicherte sich im Tiebreak des dritten Satzes mit dem Punkt zum 7:4 das Ticket ins Semifinale.
Damit geht die Siegesserie des 24-Jährigen weiter, der schon in Marburg eine herausragende Woche mit Turniersieg hatte. Wenn es nach den vielen Fans in Kassel geht, kann die Erfolgspur weiter bestehen bleiben. Mit Dominik Recek wartet kein unschlagbarer Gegner auf ihn. Der Tscheche setzte sich gegen den Italiener Giorgio Tabacco mit 7:6, 6:3 durch.
Für Max Wiskandt – und den KTC – könnte die Party also auf andere Weise weitergehen.
Um 21:21 Uhr war Schluss
Diesmal machten sie es besonders lang, kamen aber nicht zum Ende. Um 21:21 Uhr war Schluss. Supervisor Norbert Peick entschied, dass das letzte Viertelfinal-Match zwischen der Nummer eins der Setzliste, Ioannis Xilas, und der Nummer fünf, ­Matthew William Donald, abgebrochen und am Samstag um 11:30 Uhr fortgesetzt wird.  Donald führte mit 6:4, 5:7, 2:0, als es nach 2:50 Stunden nicht mehr weitergehen konnte.
Adrian Oetzbach muss also auf seinen Gegner im Halbfinale noch etwas warten. Er hatte sich zuvor nach über drei Stunden gegen Daniel Siniakov mit 2:6, 7:6, 6:3 durchgesetzt.Die Tops der Setzliste im Doppel-Finale

Die Tops in der Setzliste bestreiten am Samstag das Doppel-Finale bei den Glinicke Open. Die topgesetzten Tschechen Dominik Recek und Daniel Siniakov treffen dann auf die  an Nummer zwei gesetzten Inder Sai Karteek Reddy Ganta und Aryan Shah. Recek / Siniakov besiegten Calvin Mueller und Facundo Yunis, dessen Onkel einst bei den Wilhelmshöhe Open spielte, im Match Tiebreak mit 3:6, 6:4, 10:2.
Ganta /Shah gewannen gegen Adrian Oetzbach und Sydney Zick ebenfalls im Match Tiebreak mit 7:5, 2:6, 10:8.

(Foto: Dieter Schachtschneider)