Er kommt als frischer Sieger zum Heimspiel in Kassel: Max Wiskandt von Zweitligaaufsteiger KTC Bad Wilhelmshöhe 1896 hat am Sonntag die mit 25.000 Dollar dotierten Marburg Open gewonnen. Max gewann das Endspiel gegen Daniel Siniakov (Tschechien) mit 6:3, 6:1 und feierte damit seinen zweiten Turniererfolg in diesem Jahr. „Das war eine gute Woche, ich habe gut gespielt“, sagte er am Tag danach.
Bei den Glinicke Open ist der 24-Jährige nun erneut im Einsatz – als Nummer sieben der Setzliste. Ein Novum in der Geschichte des Wilhelmshöher Events, denn einen Spieler vom ausrichtenden KTC unter den Gesetzten hat es bisher noch nicht gegeben. Und wenn es nach Max geht, könnte die Marburger Erfolgsstory, die er ohne Satzverlust abschloss, gerne weitergehen.
„Ich bin gut in Form und möchte hier gerne weiter gutes Tennis spielen“, so Max.Vor den heimischen Fans umso mehr, die seinen Weg in den letzten Jahren aufmerksam verfolgt haben. Bis auf Rang 461 hat er sich in der ATP-Weltrangliste vorgearbeitet. Man darf gespannt sein, wie weit der Weg bei den Glinicke Open für ihn geht. Das längerfristige Ziel ist klar: immer weiter verbessern in der Rangliste.
Nicht nur das Turnier steht auf der Agenda, anschließend geht es direkt in die Premierensaison in der Zweiten Bundesliga. „Wir sind Aufsteiger und wollen eine gute Performance bieten. Wir haben eine starke Mannnschaft und wollen auf jeden Fall erstmal die Klasse halten und dann schauen wir weiter“, blickt er optimistisch nach vorn.
Mit einem guten Auftritt in Kassel ist das dann sicher noch mehr Motivation.
Die ersten vier Qualifikanten für das Hauptfeld stehen unterdessen schon fest. Dominik Recek (Tschechien) und die Deutschen Arian Barbic, David Fix und Mariano Dedura-Palomero können sich darüber freuen, die weiteren vier werden am Dienstagvormittag ermittelt. Für Can Franke (KTC) war gegen Tarek Erlewein dagegen bereits in Quali-Runde eins Schluss.

Kommt als Turniersieger zu den Glinicke Open: Max Wiskandt (Mitte) wird vom KTC-Vorsitzenden Niklas Nebelung (links) und Turnierdirektor Eberhard Engelmann begrüßt.
Foto: Dieter Schachtschneider